Artā

Artā – der Garten Mallorcas

Der Name Artā stammt vom arabischen Wort für Garten ab. Wer sich die Landschaft betrachtet, wird schnell wissen, warum. Eine reizvolle Gegend, die von acht Bergen, den Ausläufern der Serres de Llevant, charakterisiert wird. Dies wussten schon die ersten Siedler auf Mallorca im Jahr 1232 zu schätzen.

Überragt wird Artā von der mittelalterlichen Wallfahrtskirche Sant Salvador, deren Ursprung im Dunkeln liegt. Man geht davon aus, dass diese alte Festung, die sich auf dem Stadthügel befindet und von massiven Mauern umgeben ist, aus der Zeit der islamisch-arabischen Besetzung stammt. Spätgotisch wird es in der Wehrkirche Transfiguraciķ del Senyor, in der ein Hochaltar mit der „Verklärung Christi" zu finden ist. Mehr über die Geschichte der Gegend und von Artā erfährt man im Regionalmuseum, das sich der Archäologie, der Naturgeschichte und der Ethnologie widmet. Weiterhin sehenswert sind mit Sicherheit das Priorat von Santa Maria de Bellpuig, ein Kloster der Prämonstratenser-Chorherren, das Franziskanerkloster Sant Antoni de Pādua mit Barockkirche und Tonnengewölbe und auch die Einsiedlerei Ermita de Betlem (ein ehemaliges Kloster), die sich jedoch nicht direkt in der Stadt, sondern in den Bergen befindet.

Artā hat rund 6.000 Einwohner und befindet sich im Nordosten von Mallorca, ca. 60 Kilometer von Palma entfernt. Rund um die Stadt ist die gleichnamige Gemeinde zu finden, die im Osten mit einer 25 Kilometer langen, unbebauten Küste abschließt.