Búger

Búger – die kleinste Stadt auf Mallorca

Búger ist klein. Sehr klein. Die kleinste Stadt auf Mallorca. Und dennoch sehenswert. Schon im Jahr 1232 taucht der Name auf, damals noch als Bauernhof. Dass dieser Bereich sogar schon zur Zeit der Talayot-Kultur besiedelt war, konnte man durch Funde in der nahe gelegenen Höhle Can Mossenya beweisen. Danach kamen die Römer, dann die Katalanen. Landwirtschaft und Viehzucht hatten und haben auch heute noch einen großen Stellenwert. Und so ist Búger mit seinen etwas mehr als 820 Einwohnern zu einer Stadt herangewachsen.

Landschaftlich sehr reizvoll liegt der Ort zwar schon im Übergang von Gebirge zur Ebene, die Berge sind allerdings zum Greifen nahe. In der Umgebung von Búger findet man nicht nur Flussauen, sondern auch größere Waldflächen und acht Windmühlen. Ein Abstecher an die Küste und zu den Stränden ist jederzeit möglich, durch die kurze Entfernung sogar mit dem Rad zu bewältigen.

Weitere Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Bummel besichtigen kann, sind die Kirche Sant Pere, die Rosenkranzretabel aus dem 16. Jahrhundert, die Creus de Terme (Wegekreuze) und die Kirchenorgel in der gerade genannten Kirche, die 1763 vom Orgelbauer Pere Josep Bosch erbaut wurde. Natur und Ruhe sind in der Ortschaft allgegenwärtig, Massentourismus und Partys sucht man hier vergebens. Wer darauf nicht verzichten möchte, findet im knapp 45 Kilometer entfernten Palma de Mallorca Gelegenheit dazu.