Porto Cristo

Porto Cristo der Christushafen

An der Ostküste von Mallorca ist mit Porto Cristo einer der zahlreichen Hafenorte der Insel zu finden, der wie einige andere auch stark vom Tourismus geprägt ist. Er liegt in der Bucht Cala Manacor, die heute größtenteils zum Yachthafen ausgebaut wurde. Auch wenn der Ort erst im Jahr 1888 gegründet wurde, hat er doch eine lange Vergangenheit, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Damals soll ein Seemann, der in Seenot geraten war und gerettet wurde, aus Dankbarkeit ein Kruzifix aufgestellt haben.

Geht man in der Geschichte noch weiter zurück, dann findet man auch Überbleibsel aus römischer und frühchristlicher Zeit, vor allem in den zahlreichen Höhlen, die hier im Küstenbereich zu finden sind. In Porto Cristo sollte man die Ortskirche Església Mar de Déu del Carme aus dem frühen 20. Jahrhundert besuchen. Sie ist der Schutzherrin der Fischer und Seefahrer geweiht. Aus dem Jahr 1577 stammt ein Signal- und Wachturm, der an der Einfahrt zur Cala Manacor zu finden ist und ebenfalls besichtigt werden kann.

Wie schon angesprochen, gibt es in der Umgebung unzählige Höhlen, die einen Besuch wert sind, darunter die Coves del Drac (Drachenhöhle) und die Coves dels Hams (Angelhakenhöhlen). Was wäre eine Hafenstadt ohne eigenen Strand, der  hier natürlich auch zu finden ist. Dem Spaß und Sport im und auf dem Wasser steht also nichts im Wege. Und wenn man der Hauptstadt Palma einen Besuch abstatten möchte, dann liegen knapp über 60 Kilometer Fahrt vor einem.